Fröhliche Weihnachten

 

Weihnachten der Tiere

 

 

Die Tiere diskutierten einmal über Weihnachten. Sie stritten, was wohl die Hauptsache an Weihnachten sei. "Na klar, Gänsebraten", sagte der Fuchs, "was wäre Weihnachten ohne Gänsebraten!" "Schnee", sagte der Eisbär," viel Schnee!" Und er schwärmte verzückt: "Weiße Weihnachten feiern!" Das Reh sagte: "Ich brauche aber einen Tannenbaum, sonst kann ich nicht Weihnachten feiern." "Aber nicht so viele Kerzen", heulte die Eule "schön schummrig und gemütlich muss es sein. Stimmung ist die Hauptsache!" "Aber mein neues Kleid muss man sehen", sagte der Pfau "Wenn ich kein neues Kleid kriege, ist für mich kein Weihnachten." "Und Schmuck," krächzte die Elster, "jede Weihnachten kriege ich was: einen Ring, ein Armband, eine Brosche oder eine Kette, das ist für mich das Allerschönste." "Na, aber bitte den Stollen nicht vergessen ", brummte der Bär, "das ist doch die Hauptsache, wenn es den nicht gibt und all die süßen Sachen, verzichte ich lieber auf Weihnachten." "Machs wie ich", sagte der Dachs, "pennen, pennen, das ist das Wahre an Weihnachten, mal richtig ausschlafen!" "Und saufen", ergänzte der Ochse," mal richtig einen saufen und dann pennen..." ;...dann aber schrie er "aua!!"; denn der Esel hatte ihm einen gewaltigen Tritt versetzt:" Du Ochse, denkst du denn nicht an das Kind?" Da senkte der Ochse beschämt den Kopf und sagte:

"Das Kind, ja das Kind, das Kind ist die Hauptsache."
"Übrigens ", fragte der Esel: " ob das auch die Menschen wissen? "

Weihnachten mal anders



Bei Weihnachten denkt man in der Regel an schneebedeckte Landschaften – auch wenn es mit dem Schnee zum Fest nicht immer klappt – sowie an Weihnachtsplätzchenund Glühwein. Doch ganz anders sieht das Weihnachtsfest am anderen Ende der Erde aus, denn in Neuseeland findet Weihnachten im Hochsommer statt. Dementsprechend anders sieht auch die weihnachtliche Küche aus, denn wer hat im Sommer schon Appetitt auf fette Weihnachtsgänse? Auch winterliche Spaziergänge und Schneemann bauen fällt aus. Die Bewohner Neuseelands aber pilgern mit Kind und Kegel an den Strand und grillen ihr Weihnachtsessen im Freien.

Den auf deutschen Weihnachtsmärkten so beliebten Glühwein braucht man da nicht, stattdessen gibt’s ein kühles Bierchen. Natürlich sind auch die Weihnachtsrezepte inNeuseeland ganz und gar anders. Während in Deutschland viele Hobbyköche – oder meist Köchinnen – den ganzen Tag lang mit dem Schmoren der Weihnachtsgans verbringen, kümmern sich auf der anderen Seite der Weltkugel die Männer des Hauses um die Verköstigung: In der Regel kommen verschiedene Sorten Fleisch auf den Grill, beispielsweise Lamm, Rind oder Huhn.

Doch auch bei sommerlichem Weihnachten darf der Weihnachtsbaum nicht fehlen: An der Westküste der Nordinsel wächst die Pohutukawas, ein heimischer Baum, der zur Weihnachtszeit rote Blüten trägt und von den Einwohnern Christmas Tree genannt wird.

 

so und hier noch was zum ausprobieren:



ANZAC Biscuit



Diese Kekse haben eine lange Tradition. Benannt sind die ANZAC Biscuit nach den australischen und neuseeländischen Truppen, die im ersten Weltkrieg in Europa gekämpft haben. A.N.Z.A.C. steht dabei für "Australien and New Zealand Army Corps".

Es ist unklar, wie das Rezept für die Kekse entstanden ist. Eine Variante ist, dass die Truppen sie selbst aus den wenigen Zutaten zubereitet haben, die sie während des Kriegs zur Hand hatten. Die wahrscheinlichere Variante ist jedoch, dass die zurückgebliebenen Frauen die Kekse zu Hause gebacken und dann ihren Männern an die Front geschickt haben.

Zutaten

  • 125 g Butter

  • 150 g Haferflocken

  • 120 g Weizenmehl

  • 70 g Kokosraspel

  • 180 g Zucker

  • 1 EL Rohrzuckersirup

  • 1,5 TL Soda (aus der Apotheke)

Zubereitung

  1. Die Haferflocken mit dem Weizenmehl, den Kokosraspel und dem Zucker mischen.

  2. Die Butter zusammen mit dem Sirup schmelzen. Das Soda mit 2 EL kochendem Wasser vermischen und unter die geschmolzene Butter rühren.

  3. Den Backofen auf 150 °C vorheizen.

  4. Ein Blech mit Butter einfetten oder mit Backpapier auslegen. Die festen und flüssigen Teile des Teigs für die ANZAC Biscuits mischen und alle 4 cm je 1 EL Teig auf das Backblech geben. Mit einer bemehlten Gabel etwas platt drücken.

  5. Im Ofen bei 150 °C etwa 10-15 Minuten backen, bis die Kekse goldbraun sind. Über Nacht auf einem Kuchengitter vollständig abkühlen und austrocknen lassen. Dann in eine Dose geben.

So, nun aber genug der Worte!

 

Wir wünschen euch allen hiermit eine wunderschöne Weihnachtszeit und ein schönes Fest!

Rutscht gut in das neue Jahr und lasst es euch gut gehen!!

 

Die besten Grüße

 

Jessica und Christian